Aromapflege in der Sterbebegleitung

Ingeborg Stadelmann beim Seminar Aromapflege in der Sterbebegleitung in Berlin
Ingeborg Stadelmann beim Seminar Aromapflege am Lebensende in Berlin

Aromapflege beginnt beim Menschen – nicht beim Mittel

Was ich aus dem Seminar mit Ingeborg Stadelmann Überraschendes mitnehme – und wie Sie die geplante Weiterbildung mitgestalten können

Aromapflege in der Sterbebegleitung und damit am Lebensende beginnt beim Menschen, nicht bei einem bestimmten Mittel. Entscheidend sind behutsames Wahrnehmen, ein klares Einverständnis und fachkundiger Umgang – ein Duft kann heute guttun und morgen zu viel sein.

Am 29. August 2026 fand in Berlin das von Ingeborg Stadelmann geleitete Seminar „Aromapflege am Lebensende“ statt. Noch einmal ein dicker Dank an Dich, liebe Inge. Ein so kenntnisreiches, konzentriertes und zugleich sinnlich erfahrbares Seminar ist alles andere als alltäglich. Es war ein Parforceritt durch ätherische Öle, fette Pflanzenöle und Hydrolate – begleitet von unterschiedlichen Duft-Wahrnehmungen der Teilnehmerinnen.

Der Tag wirkt weiter: Für 2027 planen wir bereits die Weiterbildung „Mit Aromakultur und Pflanzenheilkunde am Lebensende begleiten“. Welche Inhalte es braucht, möchten wir nicht allein entscheiden, sondern Ihre Wünsche aus der Praxis in die Konzeption mit aufnehmen.

Meine wichtigste Erkenntnis: In der Aromapflege und Sterbebegleitung gibt es kein seriöses „Nimm dies“. Im Zentrum steht der einzelne Mensch mit seiner Biografie, seiner aktuellen Verfasstheit, Vorlieben und Grenzen: Was braucht diese Person jetzt – möchte sie überhaupt einen Duft?

Aromapflege in der Sterbebegleitung ist das behutsame und fachkundige Einsetzen von Düften, Pflanzenölen, Hydrolaten oder professionell hergestellten Aromamischungen als ergänzende ärztliche und pflegerische Versorgung. In der Sterbebegleitung kann sie Ruhe, Schutz und Halt schaffen.

Meine sieben Essenzen aus dem Seminar

  • Der Mensch und sein momentanes Bedürfnis stehen im Mittelpunkt – nicht die beschriebene Standardwirkung eines Mittels.
  • Präsenz kommt vor Intervention: erst mit allen Sinnen wahrnehmen, dann handeln.
  • Aromen haben Eigenschaften – die Wirkung ist individuell unterschiedlich.
  • Geruch ist zutiefst individuell: Biografie, Erinnerung, Situation, Erkrankung und Tagesform wirken mit.
  • Einen Duft anbieten, sich damit langsam annähern, sparsam beginnen und die Reaktion erfragen wie auch beobachten.
  • Qualität, Lagerung, Verdünnung und fachkundige Auswahl sind Fragen von Verantwortung und Sicherheit – keine Nebensache.
  • Aromapflege ist Teil einer umfassenden Begleitung und ergänzt ggf. nötige medizinische Behandlung.

Wie nähere ich mich einem Duft?

Gerüche können unmittelbar körperliche Reaktionen, Gefühle und Erinnerungen anstoßen. Ein Großteil dieser Reaktion geschieht unwillkürlich über das autonome Nervensystem und ist nicht bewusst zu steuern. Es beruht auf persönlichen Duft-Erinnerungen und ist geprägt von kulturellen Erwartungen. Beides rahmt die konkrete „Riech-Situation“ in der Aromapflege und beeinflusst, wie wir einen Duft wahrnehmen und bewerten.

Deshalb nehme ich aus dem Seminar Aromapflege am Lebensende vor allem eine Haltung mit: langsam und erwartungsfrei werden. Einen Duft nicht vorschnell mit einer erwünschten Wirkung verbinden, sondern ihn als Angebot verstehen. Wie ist der erste Eindruck? Wie verändert er sich über die Zeit auf der Haut einer Person? Wird der Atem ruhiger oder flacher? Entsteht Nähe oder Abwehr? Möchte die Person mehr davon – oder lieber frische, duftfreie Luft? Vielleicht auch etwas ganz anderes?

In jedem Raum sind ohnehin viele Gerüche gleichzeitig vorhanden: Haut, Textilien, Pflegeprodukte, Speisen, Medikamente, Blumen und die Luft selbst. Aromapflege bedeutet daher auch, wahrzunehmen, welcher Geruch bereits im Vordergrund steht und ob ein weiterer Duft überhaupt hilfreich wäre. Beim Betreten eines Raumes kann ich manchmal bereits riechen, was gerade Sache ist: riecht es ruhig, ängstlich oder aggressiv? In der Aromapflege komme ich als begleitende Person zuerst wahrnehmend und riechend mit der Situation in Kontakt, spüre erst einmal nach, was das mit mir macht. Dann erst trete ich an mein Gegenüber heran.

Meine Leitfrage: Was braucht dieser Mensch jetzt – Duft, Berührung, Ruhe, frische Luft, eine präsente Person oder möchte sie für sich sein?
Eine Teilnehmerin im Seminar Aromapflege am Lebensende mit Ingeborg Stadelmann
Eine Teilnehmerin mit Riechprobe

Geburt und Tod: Die beiden Pole unseres Lebens

Das Bild, dass sich am Lebensende die Pole von Geburt und Tod begegnen und Vertrauen in das Gegenüber den Boden für diesen letzten, unvorhersehbaren Weg ebnet, hat mich sehr berührt.
Unser Geruchssystem entwickelt sich bereits im Mutterleib; Neugeborene reagieren bereits auf Gerüche und können vorgeburtlich vertraute Geruchsreize wiedererkennen. Es ist möglich, dass diese ganz frühen Erfahrungen am Ende des Lebens wieder in den Vordergrund treten.

Für die Aromapflege in der Sterbebegleitung heißt das, wenn möglich den Menschen beim Kennenlernen auch biografische Fragen zu Gerüchen und Berührung stellen: Welcher Geruch ist mit dem Gefühl von Schutz und Geborgenheit verbunden? Welche Berührung ist willkommen? Was löst Unbehagen oder Angst aus?

Ein ganzheitlicher Ansatz für ein würdevolles Sterben

Wichtig ist in der Aromapflege am Lebensende eine ganzheitliche Einschätzung der Situation und Befindlichkeit.
Gerade bei Unruhe, Rufen, Schreien oder Krämpfen sollten wir nicht vorschnell die Person pharmazeutisch ruhigstellen. Vielmehr ist professionell abzuwägen, ob es sich um körperliche Schmerzen oder um einen seelischen Prozess handelt, der sich gerade Raum verschafft. Manchmal ist genau diese körperliche Entäußerung der Weg, um loslassen und gehen zu können. Auch wenn es für die Begleitenden bedrohlich erscheint.
Ideal ist in der Aromapflege eine gemeinsame, sich möglicherweise ergänzende palliativmedizinische und aromatherapeutische Einschätzung und Behandlung. Immer unter Wahrung der Selbstbestimmung der sterbenden Person.
Diese unvorhersehbare Situation auszuhalten und durchzuhalten gilt für alle Beteiligten. So kann Aromapflege in der Sterbebegleitung die Begleitenden ebenso individuell unterschiedlich stützen und stärken wie die sterbende Person.

Warum Düfte Erinnerungen wecken

Ein vertrauter Geruch kann uns unvermittelt in eine frühere Lebenssituation versetzen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Gerüche autobiografische Erinnerungen auslösen können. Das ist auch bei Menschen mit Demenz-Erkrankungen zu beobachten. Zugleich bleibt die Reaktion unvorhersehbar: Ein Duft kann Trost und Verbundenheit wecken – oder eine unangenehme Erinnerung hervorrufen.

Gerade deshalb ist biografisches Wissen so wertvoll. Nicht „Lavendel beruhigt“ ist die entscheidende Information, sondern vielleicht: „Der Geruch von Lavendel erinnert sie an einen ungeliebten Kleiderschrank“ – oder an den Garten der Großmutter. Beides ist möglich.

Unser Geruchssinn: Riechzellen können sich neu bilden

Unsere Riechsinneszellen in der Riechschleimhaut der Nase sind Nervenzellen. Sie gehören zu den wenigen neuronalen Zelltypen, die im Laufe des Lebens aus Stamm- und Vorläuferzellen neu gebildet werden können. Die Neubildung geschieht fortlaufend und neu entstehende Zellen bilden Fortsätze, die zum Riechkolben im Gehirn ziehen.

Mit dem Alter kann unser Riechvermögen wie auch unser Geschmackssinn abnehmen.
Ob und wie gut sich das Riechvermögen nach einer Schädigung erholt, hängt unter anderem von Ursache, Alter und Ausmaß der Schädigung ab.

Häufig wird berichtet, dass der Geruchssinn kurz vor dem Lebensende besonders empfindlich wird.

Für die Begleitung im Rahmen von Aromapflege am Lebensende folgt daraus die Aufwertung unseres Riechens: genau fragen, beobachten, immer wieder nachjustieren und individuell dosieren.

Die Mischung macht’s – wer mischt, übernimmt Verantwortung

Ein weiteres Learning ist die Bedeutung des Mischens unterschiedlicher Öle und Substanzen sowie deren Qualität im Rahmen von Aromapflege.

Für mich lautet die praktische Konsequenz: nur kleine Mengen kaufen, Flaschen gut verschlossen sowie vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren und die Angaben des Herstellers beachten. Annäherungsweise lässt sich in der Aromapflege merken, dass Zitrusöle oder Teebaumöl nach etwa sechs Monaten und Nadelbaumöle nach etwa zwölf Monaten sicherheitshalber nicht mehr verwendet werden sollten. Durch Licht, Wärme und Luft können ätherische Öle oxidieren. Dabei können hautreizende oder sensibilisierende Abbauprodukte entstehen. Unverdünnt darf kein ätherisches Öl auf die Haut gebracht werden, weil es die Hautoberfläche beschädigt.

„Wer mischt, haftet“ gilt als zugespitzter Merksatz. Juristisch kommt es darauf an, ob eine Mischung privat verwendet oder beruflich eingesetzt wird. Unabhängig vom Rechtsrahmen gilt in der Begleitung: Wer etwas auf die Haut oder Schleimhaut bringt oder einen Duft im Raum verbreitet, übernimmt Verantwortung für Auswahl, Konzentration, Hygiene, mögliche Wechselwirkungen und die Beobachtung der Reaktion.

Sicherheitshinweis: Ätherische Öle sind hoch konzentrierte Stoffgemische. Besonders bei Allergien, Asthma, empfindlicher Haut, Übelkeit, Atemnot oder komplexer Medikation sollte die Anwendung mit qualifizierten Fachpersonen und dem behandelnden Arzt abgestimmt werden. Aromapflege kann eine sinnvolle erweiternde Ergänzung schulmedizinischen Wissens sein.

In der Natur gibt es keine Monokultur – nutze Mischungen

Auf einem Quadratmeter unberührtem Boden wachsen etwa 20 unterschiedliche Pflanzen. Sie ergänzen, schützen und stabilisieren sich gegenseitig. Immer gibt es Beikraut, Gras oder Wald drumherum. Ein wunderschönes Bild für die Begleitung Sterbender: Auch hier braucht es unterschiedliche Kompetenzen und Qualitäten. Wertschätzende persönliche Begleitung, am besten von Familie und Zugehörigen, Pflegenden und einer geschulten Hausärztin. Sterben und Tod sind keine Krankheit, sondern gehören zum Leben. Aromapflege kann auf diesem letzten Weg unterstützend wirken.
Ganz anders ist das bei Schmerzen und schweren Erkrankungen. Dann ist gute Palliativmedizin für das Lindern von Schmerzen die erste Wahl. Ohne in den Wettstreit mit kurativ arbeitenden Ärzten zu treten. Manchmal hilft auch psychosoziale Begleitung und ist spiritueller Trost gewünscht. All diese Möglichkeiten wirken nicht gegeneinander, sondern im besten Fall gut abgestimmt miteinander. Aromapflege kann individuell ausgelotet sinnvoll sein: ätherische Öle, Hydrolate und fette Öle können je nach Bedarf und Wunsch der Betroffenen (Sterbende & Begleitende)  in unterschiedlichen Mischungen und Zusammensetzungen hilfreich sein.

Aromapflege als zartes Verbindungsglied in der Sterbebegleitung

Meine Rolle als Sterbebegleiterin verstehe ich als eine verbindende: wahrnehmen, den Raum halten, nach Wünschen fragen und bei Bedarf anbieten, alle Beteiligten unterstützend zu koordinieren.
Aromapflege in der Sterbebegleitung kann in diesem Geflecht eine feine, manchmal tröstliche Sprache sprechen – gerade dann, wenn Worte weniger werden. Was wird jetzt gebraucht? Ein leichtes Einölen, beruhigend oder belebend? Stets im Gewahrsein, dass Berührung beruhigen, verbinden, aktivieren oder belasten kann.
Ein zu zerstäubender Raumduft, frische Luft, Ruhe schenkende Präsenz oder möchte die Person nur mit sich sein und allein gelassen werden? Zu fragen ist immer wieder, ob die sterbende Person mit dem konkret gewählten Kontakt-Angebot im Sterbeprozess loslassen und gehen kann.

Die geplante Weiterbildung: Welche Inhalte brauchen Sie?

Wie zu Beginn angekündigt, planen wir für Herbst 2027 die Weiterbildung

„Mit Aromen und Pflanzenheilkunde das Lebensende begleiten“.

Sie vermittelt Wissen rund um

  • Aromapflege, Homöopathie & Phytotherapie
  • Praktische Erfahrungen
  • Haltung des Zuhörens (Time to Think) und positive Gesundheit
  • Klopftechniken aus dem QiGong
  • Rechtliche Aspekte

Aufwand: Kombination aus 4×3 Stunden online (13.-16.9.27) und 2 Präsenztagen (4./5.10.27) in Berlin.

Damit die Weiterbildung an Ihren konkreten Fragen als Begleitende ansetzt, interessiert uns:
Welche Themen noch sollen in das Programm aufgenommen werden?

Neben:

  • Sicherer Umgang mit ätherischen Ölen, Hydrolaten und fetten Pflanzenölen
  • Begleitung bei Angst, Unruhe, Übelkeit, trockenem Mund, Schlaflosigkeit oder Juckreiz
  • Geruch, Erinnerung und Demenz
  • Berührung, Einreibungen und Ölauflagen – und das respektvolle Erkennen von Grenzen
  • Selbstfürsorge für Angehörige und professionell Begleitende
  • Zusammenarbeit mit Pflege, Palliativmedizin und Hospizdiensten
  • Qualität, Lagerung, Dokumentation und rechtliche Verantwortung

Schreiben Sie mir einen Kommentar oder eine E-Mail an post@gesagordon.de mit dem Betreff „Weiterbildung Aromapflege“.
So entwickeln wir gemeinsam eine Weiterbildung, die bei den Menschen beginnt, die begleiten.

Besonders interessiert mich, welche konkreten Situationen Sie in der Begleitung als herausfordernd erleben.

Häufige Fragen zu Aromapflege am Lebensende

Was kann Aromapflege in der Sterbebegleitung leisten?

Sie kann Schmerzlinderung, Wohlbefinden, Geborgenheit, Erinnerung oder Entspannung unterstützen. Ob ein Duft unterstützt und hilft, ist individuell. Aromapflege ergänzt eine medizinische oder pflegerische Behandlung.

Welches ätherische Öl ist am Lebensende am besten?

Es gibt kein für alle Menschen „bestes“ Öl. Entscheidend sind Wunsch, Geruchsbiografie, aktuelle Symptome, Verträglichkeit, Konzentration und die fachkundige Anwendung.

Können sich Riechnerven regenerieren?

Riechsinneszellen in der Nasenschleimhaut können lebenslang neu entstehen und neue Fortsätze bilden. Die Erholung nach Verletzungen ist unterschiedlich.

Ist der Geruchssinn bei sterbenden Menschen besonders empfindlich?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Geruchs- und Geschmacksveränderungen sind beim alternden Menschen und in der Palliativversorgung häufig. Deshalb sollten Düfte vorsichtig angeboten und Reaktionen aufmerksam beobachtet werden.

Werden alte ätherische Öle krebserregend?

Nicht automatisch. Durch Licht, Wärme, Luft und Feuchtigkeit können sich Öle verändern; Oxidationsprodukte mancher Duftstoffe erhöhen insbesondere das Risiko einer Hautsensibilisierung.
Als Richtgröße hilft:

  • Haltbarkeit von Zitrusdüften: 6 Monate
  • Haltbarkeit von Teebaumöl: 6 Monate
  • Haltbarkeit von Nadelbaumölen: 12 Monate

Quellen und weiterführende Hinweise

  1. Brann, J. H. & Firestein, S. J. (2014): A lifetime of neurogenesis in the olfactory system. Frontiers in Neuroscience 8:182.
  2. Sultan-Styne, K. et al. (2009): Long-term survival of olfactory sensory neurons after target depletion. Journal of Comparative Neurology 515, 696–710.
  3. Tristão, R. M. et al. (2021): Olfactory sensory and perceptual evaluation in newborn infants: A systematic review. Developmental Psychobiology 63(7):e22201.
  4. El Haj, M. et al. (2018): From Nose to Memory: The Involuntary Nature of Odor-evoked Autobiographical Memories in Alzheimer’s Disease.
  5. Heckel, M., Stiel, S. & Ostgathe, C. (2015): Smell and taste in palliative care: a systematic analysis of literature. European Archives of Oto-Rhino-Laryngology 272, 279–288.
  6. Scientific Committee on Consumer Safety (SCCS, 2025): Scientific Opinion on Tea Tree Oil, SCCS/1681/25.
  7. Ogueta, I. A. et al. (2022): Limonene and linalool hydroperoxides review. Contact Dermatitis 87(1), 1–12.
  8. Leitlinienprogramm Onkologie/AWMF: S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patient:innen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung.
  9. Surges, S. M. et al. (2024): Revised EAPC recommended framework on palliative sedation. Palliative Medicine.
  10. Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel.

 

Redaktioneller Hinweis: Dieser Beitrag gibt persönliche Erkenntnisse aus einem Seminar wieder und ordnet einzelne Aussagen wissenschaftlich ein. Er ist keine Anleitung zur Selbstbehandlung.

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