KI-Assistent „LetzteReise“ – aus 1 Idee wurde ein unglaublich tolles Team

Je tiefer ich mich in das Thema Sterbebegleitung eingearbeitet habe, umso mehr hatte ich den Eindruck, dass es sehr vieles bereits gibt, aber es gar nicht einfach ist, all das tolle Wissen und die Informationen, wer wo mit was konkret hilft, zu finden.

So entsand meine Idee, einen Chatbot in die Welt zu bringen, der sowohl inhaltliches Wissen rund um das Thema Lebensende bündelt, als auch reginonale Angebote niedrigschwellig zur Vergügung stellt – also ohne dass ich unterschiedliche pdfs öffnen muß oder erst zu lernen habe, wie die vorhandene, inhaltlich toll aufbereitete Datenbank funktioniert. Vielmehr schreibe ich meine Frage – oder frage mündlich und dann kommt die Inforamtion.
Eine Antwort aus dem Fundus der selbst angelegten Datenbabk, so dass ich recht sicher sein kann, keine halluzinierte Antwort zu bekommen.

Ich erzählte meiner Graifikerin davon und sie sagte ganz spontan, oh, mein alter Studienkollege Robert macht so etwas, schreib ihn doch mal an. Das tat ich, wir telefonierten am folgenden Tag und es war für beide wohl so inspirierend, dass wir uns gleich für ein längeres Gespräch am folgenden Montag verabredeten. Und danach hatte ich einen link zum Buddy des Zentrum für Telemidizin in Bad Kissingen: „Hier hast Du den Zugang, Du kannst unterschiedliche Datenbanken anlegen und den Assistenten Interessierten zeigen“. Das tat ich und nun sind wir: Sebastian Schiel, Leiter der Palliativstation am Klinikum Fulda, Dirk Harms, Palliativmediziner in Berlin und Brandenburg und Felix Mühlensiepen, Koordinator des Zentrums für Versorgungsforschung an der Medizinischen Hochschule Brandeburg, die wir unermüdlich versuchen, eine Anschubfinanzierung für die Bereitstellung und die Betriebskosten des Buddy zu finden.

Am Mittwoch hatte ich sogar die Ehre, Herrn Prof Hardinghaus unseren Assistenten vorzustellen.

Im Gespräch über die inhalte entstand die Idee, den Assistenten nicht nur für Laien interessant zu machen, sondern auch für Ärzte und Pflegende. Nun wollen wir für einzelne Fachbereiche Datenbanken anlegen. Beginnend mit der Palliativmedizin, so dass auch Ärzte, die sich weiterbilden, einfachen Zugang zu evidenzbasiertem, gesichertem Wissen haben. Ko-kreativ und selbstverantwortlich bekommt ein Interessierter Zugang zu „seiner“ Datenbank und kann alles vorhandene Wissen hier ablegen und somit einfach mit Lernenden teilen.

Unser Ziel ist es, eine bundesweite Wissens- und Angebotsdatenbank aufzubauen, die:

  • wissenschaftlich und medizinisch geprüfte Inhalte bündelt
  • regionale Versorgungsstrukturen sichtbar macht
    (Palliativstationen, SAPV-Teams, Hospize, ambulante Dienste, häusliche Sterbebegleitung)
  • auf Wunsch Inhalte in einfacher Sprache wie auch mehrsprachig bereitstellt
  • als KI-Assistent auf Startseiten von Kliniken, Seniorenzentren, Praxen und Organisationen und Weiterbildungseinrichtungen integriert ist

Mit der Vision, rund um das Thema Lebensende und Sterben die verbleibende Zeit möglichst gut zu gestalten und auf die Lebensqualität zu schauen, und nicht ausschließlich auf das medizinisch Machbare.
Für ein würdevolles & selbstbestimmtes Leben – bis zuletzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Cookies für ein besseres Surferlebnis. Durch das Browsen auf dieser Website stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Mehr Infos